Taifun 17II
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Cooler Baldachin gegen heiße Köpfe

Hans Haas präsentiert Extra-Anfertigung für unsere Taifun-Cockpits

Bildershow vom Sonnenschutz

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Quer statt Längsrichtung
Man muss kein Hitzkopf sein, um in einer Taifun eine heiße Birne zu kriegen. Aber es braucht einen Schlaukopf, um der Taifun einen tauglichen Sonnenschutz zu verpassen. Hans Haas ist einer. Und hier ist seine Lösung:
Von Niklaus Wächter
Hans Haas aus Kassel, Besitzer der zwar nicht ganz demokratisch, aber immerhin nicht ungeschickt gewählten Schönsten aller Taifuns, war auf der Suche nach dem schützenden Tüpfelchen auf das i seiner preisgekrönten Taifun. Sein vor Jahren selbstgebastelter Sonnenschutz, der seinem Cockpit einst einen Hauch von Dunkelkammer verlieh, neigte zum Zerfall. Beim Cockpit-Beschattungsspezialisten „Fly-Tex“, der jeweils auch an der Aero in Friedrichshafen aufzutreten pflegt, ist er auf der Suche nach einem würdigen Ersatz im Prinzip fündig geworden. Nur: Der gute Uli Fernekes von Fly-Tex bietet ein entfaltbares Sonnenschutz-System in mehr oder weniger Normgrösse an. Und zur Montage in Flugrichtung. Konzipiert für kompakte Plexiglas-Kuppeln ohne Bügel und Rahmen. Bloß: Die Taifun-Cockpits haben eben solche Bügel und einen Mittelsteg, die die Verwendung des Original-Angebotes verunmöglichen. Für unseren zur Perfektion neigenden Vorzeige-Taifun-Besitzer allerdings kein wirkliches Hindernis, sondern eher eine Herausforderung, das bestehende Beschattungssystem taifunisieren zu lassen.
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von oben gesehen
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von der Seite
Quer statt Längsrichtung
Uli Fernekes setzte sich einige Male vor die Nähmaschine und Hans Haas eilte mit den Zwischenresultaten auf den Flugplatz. Und so haben sie zusammen eine maßgeschneiderte Cockpitabschattung für jenen Motorsegler geschafft, den man den Mercedes unter den Motorsegler nennt - die Taifun.
Statt wie regulär in der Flugrichtung, wird das abgeänderte Teil nun quer zur Flugrichtung montiert. Und statt nur einem Baldachin wie für Einsitzer-Segler, braucht es für diese Lösung zwei. Die führende Aluschiene wird in den Winkel eingeschoben, der an dem Mittelsteg des Taifun-Cockpits mit einer Schraube befestigt ist. Unten wird die Schiene mit Saugnapf am Fenster befestigt. Wie man das obere Ende der Stoffbahnen am Mittelsteg befestigen will, ist Privat- und Geschmacksache: Perfektionist Hans Haas hat es verklebt. Also kann diese Variante schon mal nicht schlecht sein. Die Stoffbahnen sind also an ihrem oberen Ende am Mittelsteg fixiert und werden über die Führungsschiene bis zu einer beliebigen Position seitlich heruntergezogen oder hinauf geschoben. Dank ihrer Eigenstabilität sind keine weiteren Führungselemente erforderlich.
Pro Seite 160 Euro
Taifun-Sonnenschutzpionier Haas ist begeistert vom Resultat der von ihm initiierten Weiterentwicklung. „Schirmt ganz toll ab und flattert auch bei offenem Fenster nicht“, schwärmt er. Etwas weniger begeistert dürften die sparorientierten Taifun-Besitzer vom Preis für die neue Komforteinrichtung sein. Der Sonnenschutz kostet pro Sitz 160 Euro. Ließe sich allenfalls bei den Passagiertaxen unter „Sonnenschutz-Zuschlag“ wieder einspielen. Sofern man Passagiere fliegt. Sofern diese bezahlen. Sofern diese keine Sonnenanbeter sind. Wer das Sonnenlicht noch mehr als die Unkosten scheut, wählt die Variante „extra large“. Die Originallänge der Stoffbahnen ist 70 cm. Für die gilt auch der erwähnte Preis. Möglich sind Stoffbahnen bis 100 cm. Preis nach Absprache. Ob diese Stoffbahnlänge eine vergleichbare Längsstabilität wie die Standard-Variante aufweisen, bleibt abzuwarten. Die Farbe des Stoffes ist übrigens wählbar. Die Standardfarben sind: Weiß, Hellgrau, Beige, Bordeaux und Blau. Hier kann man sich die Farben auswählen und den Sonnenschutz bestellen:
www.fly-tex.de
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von innen